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30. Januar 2017

Wie die Cloud unser Geschäftsmodell verändert – Teil 2

Wie im ersten Blog-Beitrag in das Thema eingeführt, erforderte der Einstieg in das Cloud Beratungs- und Integrations-Geschäft kontinuierliche Anpassungen unseres Geschäftsmodells. Ich möchte im zweiten Teil dieses Blogs weitere Aspekte dieser Reise thematisieren.

Wir mussten lernen (es war wirklich ein Müssen), unsere Kunden bereits in der Verkaufsphase auf diese Schattenseiten der Cloud (siehe Blogbeitrag 1) hinweisen. Aus meiner Sicht ist es sehr wichtig, dass die Nutzer eines Cloud-Dienstes, welcher sehr schnell nach einem ersten «Unkostenbeitrag» genutzt werden kann, auch über die teilweise nervenaufreibenden Seiten hingewiesen werden. Hier denke ich an: Updates und Erweiterungen, welche im Hintergrund eingespielt werden und sich der Dienst «auf einmal ganz komisch» verhält. Stockungen und Latenzverhalten, welche unseren sonst schon randvollen Terminkalender und intensiven Arbeitstage zum unliebsamen «bitte Warten mit drehendem Animations-Symbol», oder es geht gar nichts mehr, begleitet. Ja, das sind die Sorgen der Cloud-Nutzer.

Dem gegenüber müssen wir uns nicht mehr um den Betrieb, die Sicherheit, die Speicherung und Pflege der dafür notwendigen Maschinerie kümmern. Der Funktionsumfang der Dienste wächst in regelmässigen Schritten (Dank agilen Sprints), ohne dass wir selber Server-Systeme mit Updates und Installationsdateien beglücken. Die gemieteten Büroflächen, welche früher surrende Systeme und mit Temperatur senkenden Komponenten beherbergten, können neu für die Lagerung anderer mobilen Gütern genutzt werden. Die Cloud-Dienste sind per App und mobil auf fast jedem beliebigen Gerät und Formfaktor nutzbar und ermöglichen uns ganz neue Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten unseres Arbeits- und Tätigkeitsfeldes.

Notwendiges Rüstzeug, um Cloud Themen bei Kunden begleiten zu können

Die konsequente Strategie in der Nutzung von Cloud-Diensten, welche wir seit über drei Jahren verfolgen, ist für uns eher noch kleineres Unternehmen ein Veränderungs-Prozess, welcher sehr aktiv begleitet werden musste und täglich noch begleitet wird. Um unsere Kunden als Berater und Dienstleister auf der Reise der Digitalisierung begleiten zu können, müssen wir selber mit all den «4.0 Themen» unterwegs sein. Eine fundamentale Basis bildet die Organisationsform. Als weiterer Aspekt kommen komplett neue technische und organisatorische Fähigkeiten hinzu, welche sich die Mitarbeitenden aneignen müssen. Die Bereitschaft sich fast täglich mit neuen Themen auseinander zu setzen, ist ein weiterer wichtiger Aspekt, um sich den Anforderungen und Disziplinen der sich stark verändernden Berufsbilder der ICT organisch anpassen zu können. Diese Themen fordern uns als Arbeitgeber und Leader, sind im Gegenzug aber sehr spannend und für mich essentiell.

Die Cloud wird Bestandteil unseres Alltages

Die Sonn- und Schattenseiten durch den Einsatz von Cloud-Diensten, oder nach aktuellerem «Slang», der Einsatz von digitalen Diensten, sind ein Fakt, welcher sehr offen und transparent thematisiert werden muss. Neben technischen Herausforderungen, welche uns als Nutzer zu einem Umdenken und Wandel unserer Ansprüche zwingen, verändern aktuell diese Cloud-Dienste die ganze Welt. Täglich entstehen auf unserem Globus komplett neue Angebote, welche bestehende Geschäftsmodelle torpedieren. Arbeiten, welche jahrelang von Menschen verrichtet wurden fallen weg, da ein digitaler Dienst diese Arbeit übernimmt. Diese Tendenzen sind nicht nur erfreulich und werden uns als Gesellschaft noch mächtig fordern. Auf diese Herausforderungen gehe ich an dieser Stelle gar nicht näher ein, da dieses Thema den Umfang dieses Beitrages bei weitem sprengen würde.

Fazit, Auswirkungen und Optionen

Für mich ist eines aber klar: man kann die beschriebenen Tendenzen gut oder schlecht finden. Fakt ist, dass dieser Wandel im vollen Gange ist. Was dies künftig für uns als Mensch und Gesellschaft genau bedeutet, das kann ich heute mit meiner Vorstellungskraft nicht abschätzen. Ich weiss für mich und die BrainConsult nur eines: es ist keine Option nichts zu tun, also stürzen wir uns mutig auf dieses Neuland und sind Teil dieser Reise unter Wahrung unserer Werte und Grundsätze.

Ich habe den Teil 1 dieses Blog Beitrages noch nicht gelesen.

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