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25. Januar 2017

Top 10 Tipps – Erfolgreich informieren

Interaktion und Kommunikation ist eine Hauptaufgabe aller Wissensmitarbeiter geworden. Insbesondere in Phasen der Veränderungen sind die Anforderungen unter den beteiligten Parteien besonders hoch. Allzu oft birgt Unausgesprochenes und der Mangel an Informationen grosses Potential für Konflikte und Frust bei den Beteiligten.

Angelehnt an bestehende Literatur haben wir 10 hilfreiche Kommunikationstipps in Veränderungsprozessen zusammengestellt.

Kommunikation

 

  1. Transparenz lohnt sich immer! Offen und den Tatsachen entsprechend zu informieren schafft Vertrauen und gibt Sicherheit. Das Vertrauen kann durch eine missglückte Kommunikation schnell verspielt werden. Vertrauen wieder aufzubauen dauert in der Regel sehr lange.
  2. Stellen Sie das Warum und Wozu in den Fokus der Kommunikation. Massnahmen und Handlungen sind dadurch viel besser nachvollziehbar und bekommen einen tieferen Sinn.
  3. Versetzen Sie sich in die Rolle des Empfängers. Behalten Sie die Interessen und Auswirkungen des Adressaten im Fokus. Was den Empfänger nicht betrifft wird er weder beachten noch behalten. Informationen müssen daher immer konkret und interessenbezogen in der Sprache des Adressanten formuliert sein.
  4. Weniger ist oft mehr. Teilen Sie umfangreiche Mitteilungen in mehrere Pakete auf. Strukturieren Sie Informationen in Abschnitte und heben Sie wichtige Punkte speziell hervor.
  5. Informieren Sie direkt. Achten Sie auf möglichst kurze Informationswege. Sie vermeiden dadurch verfälschte, gefilterte oder sogar fehlende Informationen. Informieren Sie unverzüglich erneut, sollten Beteiligte übersprungen oder falsch informiert worden sein.
  6. Geben Sie den Informationen Raum. Oft hören die Empfänger einen Entscheid oder Sachverhalt zum ersten Mal. Geben Sie den Beteiligten Zeit um sich mit der neuen Situation auseinanderzusetzen.
  7. Neues löst in aller Regel natürliche Widerstände aus. Seien Sie sich diesem Fakt bewusst, wenn Sie Reaktionen von Beteiligten beurteilen und analysieren.
  8. Holen Sie Feedback ein. Durch Rückmeldungen können Sie sicherstellen, ob das Vorhaben verstanden und akzeptiert wird.
  9. Einmal ist keinmal. Informationen mehr als einmal und in unterschiedlicher Form zu kommunizieren hilft diese besser zu reflektieren. Alternative Medien wie Soziale Netzwerke oder Blogs können hier nützliche Dienste erweisen.
  10. Verbesserungspotential identifizieren. Sprechen Sie in regelmäßigen Abständen mit ihren Mitarbeitenden. Fragen Sie was das nächste Mal anders gemacht werden soll. Wo sind noch Fragen offen oder Informationsdefizite vorhanden.

 

Dieser Beitrag ist angelehnt an:

Alter, U. (2013), in Steiger / Lippmann (Hrsg.), Handbuch angewandte Psychologie für Führungskräfte: Führungskompetenz und Führungswissen Band II, Berlin et al.: Springer

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