Close

3. Mai 2018

Monitoring

Kosten verursachen oder Kosten reduzieren?

Wer eine eigene IT-Infrastruktur betreibt, lokal oder als Cloud Service, wird früher oder später in Situationen geraten, in welchen diese Infrastruktur Probleme bereitet. Diese Probleme können von einfacher Natur und sehr schnell lokalisierbar sein. Manchmal allerdings sind sie aber auch deutlich schwerer zu finden und haben teils gravierende Auswirkungen, die den Betrieb der Infrastruktur stark beeinträchtigen oder gar zu einem Komplettausfall führen.

Es muss nicht gleich ein Komplettausfall sein, damit durch solche Vorfälle hohe Kosten verursacht werden. Bereits kleine Fehler können zeitaufwendigen und teuren Support nach sich ziehen und – manchmal noch schlimmer – ein ganzes Unternehmen lahmlegen.

Ist die Problemursache wieder behoben und konnte eingehend analysiert werden, wird häufig deutlich: Die ganze Situation hätte vermieden werden können, wenn man die Anzeichen vorher erkannt hätte!

Speicherplatz von Laufwerken, der langsam knapp wird, eine Harddisk im Speichersystem, deren Temperatur anormal ansteigt, oder ein Power Supply, welches ausgefallen ist und die Stromversorgungs-Redundanz des Servers nicht mehr gewährleistet. Diese Beispiele sind mögliche Problemursachen, welche zu lästigen und teuren Ausfällen führen können und welche man mit einem guten Monitoring System bereits im Voraus lokalisieren kann.

Präventiv warnen – nachträglich analysieren

Neben der Eigenschaft die Benutzer präventiv vor möglichen Problemen zu warnen, kann ein Monitoring ausserdem zu Analyse-Zwecken benutzt werden. Gab es Beschwerden von Benutzern in der letzten Woche, welche leider nicht direkt angeschaut werden konnten? Kann man Ressourcenprobleme eines Servers in Korrelation mit anderen Kennzahlen eines Servers erklären? Wie verhält sich die CPU-Auslastung der Antivirus-Lösung im Tagesverlauf?

Ein gutes Monitoring ermöglicht es dem Administrator einer Infrastruktur auf Statistiken und Grafiken zuzugreifen und neben Trends auch regelmässige Auffälligkeiten zu erkennen. Das kann viele Stunden des Suchens und Herum-Rätselns ersparen und bedeutet wiederum eine deutliche Kostenersparnis!

Monitoring ist nicht teuer

In der Gesamtbetrachtung dieser genannten Vorteile werden somit die Kosten relativiert, welche ein Monitoring zwangsläufig mit sich bringt. Je nach Qualität und Infrastrukturgrösse können diese Kosten von sehr gering bis hoch ausfallen – allerdings werden nicht selten deutlich höhere Ausfallkosten vermieden. Eine Tatsache, welche man sich vor Augen führen muss, wenn man sich über die Kosten von Monitoring-Lösungen unterhält.

Monitoring muss «leben» und verstanden werden

Neben den häufig anfallenden Lizenzkosten werden die Kosten für ein Monitoring System schlussendlich auch durch den Administrator verursacht, welcher sich um das Monitoring kümmern muss. Denn es ist nicht damit getan, einmal alles einzurichten und dem Überwachungssystem dann den Rücken zuzukehren und zu erwarten, dass alle Probleme zuverlässig gemeldet vorgewarnt werden.

Monitoring muss gepflegt werden – es muss «gelebt» werden. Das Dashboard, welches durch das Monitoring-Tool bereitgestellt wird, muss regelmässig geprüft und beobachtet werden, ausserdem sollten Infrastruktur-Änderungen zeitnah abgebildet sein, um die zuverlässige Alarmierung von neuen Komponenten ebenfalls zu gewährleisten.

Man muss sich bewusst sein, dass nicht alle möglichen Fehlerursachen eines Monitoring-Objektes überwacht werden können. Es würde weit über das Machbare hinausgehen, wenn man initial alles überwacht, was möglich ist. Das würde tausende von Checks bedeuten und wäre nicht mehr mach- und finanzierbar. Stattdessen muss man eine gute Auswahl von Basis-Checks treffen und nach Bedarf mit individuellen Checks erweitern.

Monitoring as a Service

Aber was passiert bei einem Alarm? Erst einmal muss er bemerkt werden – und danach eine entsprechend zielführende Reaktion auslösen. Das erfordert das Vorhandensein von Mitarbeiter-Ressourcen und internen Problemlösungs-Prozessen, um das Monitoring nicht nur hübsch aussehen zu lassen, sondern einen sinnvollen Zweck zu erfüllen.

Die BrainConsult bietet ihren Kunden all dieses als Managed Service an. Wir verbinden dazu die jeweilige Kundeninfrastruktur über eine gesicherte Datenverbindung mit dem Herzstück dieses Service, einen zentralen Monitoring Server, welcher in unserem eigenen Rechenzentrum betrieben wird und alle Konfigurationen und Sensordaten gespeichert hält.

Einmal implementiert und nach Kundenwunsch mit zusätzlichen businessrelevanten Überwachungssensoren konfiguriert, können die Kunden entscheiden, ob sie sich selbst um die Alarmierungen kümmern wollen, welche ausgelöst werden, oder ob die Monitoring-Spezialisten der BrainConsult diese Aufgabe übernehmen sollen. Meldungen werden dann von uns analysiert, qualifiziert und je nach Kundenwunsch auch gleich korrigiert. Alles damit sich unsere Kunden auf ihr eigentliches Business konzentrieren können.

 

BrainConsult Managed Monitoring – Unsere Leistungen für Sie
  • Analyse Ihrer Infrastruktur & Erstellen eines Mengengerüstes
  • Offerte zu einmaligen & wiederkehrenden Kosten auf Grundlage des Mengengerüstes
  • Service-Definitionen mit dem Kunden
    • Legt der Kunde die Überwachung vollständig in die Hände der Monitoring-Spezialisten der BrainConsult?
    • Oder möchte der Kunde über die reine Informationsmöglichkeit hinaus (Dashboard) Meldungen erhalten und kleinere Konfigurationen vornehmen können?
    • Definition von Business-spezifischen Checks, welche neben der normalen Basis-Überwachung für den Kunden wichtig sind.
  • Implementation des Monitorings in der Kundenumgebung
    • Einbindung aller Monitoring-Objekte im Rahmen des Basis-Monitorings
    • Erstellen der Business-spezifischen Service-Checks
    • Konfiguration BrainConsult Push-Benachrichtigungen
    • Konfiguration Dashboard für BrainConsult ServiceDesk
    • Erstellen eines Dashboards für den Kunden
  • Durchgehende Überwachung durch die Monitoring-Spezialisten der BrainConsult während des laufenden Betriebs der Kunden-Infrastruktur.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.